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Recht & Gesetz

09.11.2018  
Elektroenergie - Übergang vom Einspeisetarif zum Martkprämienmodell 
 

Nikolay Voynov

Im Mai 2018 sind Änderungen im Energiegesetz in Kraft getreten, welche die Vermarktung des aus Heizkraftwerken (Kraft-Wärme-Kopplung, „KWK“) und erneuerbaren Energiequellen („EE“) stammenden Stroms neu regeln.
Die Änderungen betreffen KWK-Anlagen und EE-Anlagen mit installierter Leistungsgröße ab 4 MW. Die produzierte Energie soll nicht mehr gemäß Einspeisetarif (feed-in tariff) von dem staatlichen Energieversorgungsunternehmen NEK EAD angekauft werden. Es wird ein anderes Förderungsmodell, das s.g. Marktprämienmodell (feed-in premium) eingeführt, das in Spanien, Frankreich und Tschechien angewendet wird. Bei diesem Modell sind die Stromerzeuger verpflichtet, die Energie am freien Markt zu verkaufen, indem sie zusätzlich zum erzielten Marktpreis eine Prämie für die verkauften Mengen als Förderung bekommen.
Die Reform beruht auf einem von der Weltbank entwickelten Modell. Entsprechend der Empfehlung der Bank für eine schrittweise Integration der Stromerzeuger, behalten die „kleinen“ Stromerzeugungsunternehmen mit Leistungsgröße unter 4 MW nach wie vor die Einspeisevergütung.
Die Höhe der Marktprämie ist jährlich von der Kommission für Energie- und Wasserregulierung („Energieregulierer“) als Differenzbetrag zwischen den alten Einspeisetarifen und den vom Energieregulierer prognostizierten Marktpreis für den relevanten Zeitraum zu bestimmen. Entsprechend dieser Regelung wird daher das Vermarktungsrisiko zum Großteil von den Stromerzeugern getragen - sie werden verpflichtet die erzeugte Energie an der Energiebörse unter Marktkonditionen zu verkaufen, anstatt eine garantierte Vergütung gemäß dem Einspeisetarif zu erhalten. Das Erzielen eines Preises am freien Markt, der nahe des prognostizierten Marktpreises liegt, wird allerdings von den Marktmechanismen abhängen. 


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