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09.11.2018  

In 30 Jahren: Jeder 5. Bürger Bulgariens ein Rom

 

Die Anzahl der ethnischen Gruppe der Roma hierzulande werde in den nächsten einigen Jahrzehnten stark zunehmen und im Jahr 2050 werde jeder fünfte Bürger Bulgariens zu dieser Minderheitsgruppe gehören. Diese Prognose wurde bei der Präsentation der Studie „Horizont 2030. Demografische Tendenzen in Bulgarien“ bekanntgegeben. Sie wurde von Doz. Georgi Bardarov, Lehrkraft an der Sofioter Universität, und Doz. Dr. Nadezhda Ilieva, Mitarbeiterin an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften (BAN), mit der Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung abgefasst. Die dominierenden ethnischen Gruppen nehmen in allen europäischen Ländern zahlenmäßig ab, aber nirgends sei der Rückgang so deutlich wie in Bulgarien, teilte Doz. Georgi Bardarov mit. Allein im Zeitraum 2001 – 2011 sank die Anzahl der ethnischen Bulgaren um eine Million. Zugleich sei die Zahl der Vertreter der jüngsten ethnischen Gruppe hierzulande – der ethnischen Gruppe der Roma – weiterhin im Steigen begriffen. Die letzte Volkszählung aus dem Jahr 2011 ergab, dass sie 325 000 zählten oder 4.4 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Die Experten waren der Meinung, dass ihre Anzahl eigentlich höher sei und es tatsächlich um 750-760 000 Menschen gehe. Laut Prognose werden sie bis zum Jahr 2030 rund 820-830 000 Menschen betragen und zum Jahr 2050 erreiche ihre Anzahl 1.2-1.3 Mio. d h. 22-23 Prozent der Bevölkerung. Ihr Anteil an der Gruppe bis 18 Jahre werde noch höher sein – rund 30 Prozent.

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