Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Sonntag, 16. Dezember 2018
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Wirtschaft
Politik
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Kommentar

09.11.2018  
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Ich bin nicht länger willens, die Verlegenheit und Hilflosigkeit, die mich seinerzeit überkam, zu verschweigen, d. h. man darfsie ganz einfach nicht länger verschweigen. Ich glaube, dass in solchen Augenblicken die Menschenwürde es gebietet zu bezeugen, dass dies nicht die Normalitätist und dass man sich schämt. Das Gegenteil würde bedeuten, dass man selbst aktiv zu dieser traurigen Realität beiträgt. Unlängst war ich auf einem Inlandsflug nach Varna unterwegs. Unter den Fluggästen war auch der Vertreter von Fraport, dem Betreiber der Flughäfen in Varna und Burgas. Der Dreck, mit dem man auf dem Sofioter Flughafen konfrontiert wird auf dem Weg zum Flugzeug, ist schwer in Worte zu fassen.Nicht einmal auf Flughäfen in Entwicklungsländernstößt man auf ähnlicheAnblicke. Ich versuchte, ein sinnvolles Gespräch zu beginnen, aber der Kulturschock paralysiertmein ganzes Konzentrationsvermögen. Da hörte ich mich auch schon plötzlichsagen: „Mein Gott, das darf doch nicht wahr sein, wie schmuddelig und unappetitlich alles hier ist!“ Der zurückhaltende und wohlerzogene Deutsche murmelte leise: „Manche Sachen kosten kein Geld.“ Nach etwa einer Stunde landeten wir auf dem Flughafen von Varna – und welch eine Überraschung – der erste Eindruck verwirrte mich etwas – „Waren wir denn wirklich in Bulgarien und nicht irgendwo in Westeuropa?“ Es war sauber und gemütlich, und die gesamte Innenausstattung erinnerte in vielen Details an die deutschen Hausherren, die etwas von dem Ideenreichtum ihres Landes vor Ort eingebracht hatten. Der Schnelltest über den Zustand der Toiletten sagt viel über das zivilisatorische Niveau eines Volkes aus und auf dem Gelände des Flughafens von Varna war dieses ganz ohne Zweifel gegeben. 


Volltext nur für Abonnenten der Printausgabe
Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap