Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Mittwoch, 17. Oktober 2018
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Wirtschaft
Politik
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Nachrichten

04.10.2018  
In Verzug geratene Zahlungen verursachen Insolvenz 
 

Die Unternehmen in Bulgarien erhalten ihr Geld für verkaufte Waren und erbrachte Dienstleistungen mit einem Verzug von 53 Tagen durchschnittlich. Diese Verspätung verschlechtere ihre Finanzlage und immer mehr Unternehmen fühlen sich vom Konkurs bedroht. Diese Schlussfolgerung gelte für 26 Prozent der Unternehmen. Das ergab die diesjährige Studie der internationalen Finanzgesellschaft EOS, die auf die Einziehung und Kauf von Forderungen spezialisiert ist. Die Studie erfolgte unter 3400 Unternehmen aus 17 europäischen Ländern. In der Umfrage für das Jahr 2018 berichteten die bulgarischen Unternehmen, dass jede fünfte Rechnung verspätet beglichen wurde und vier Prozent als uneinbringlich ausgebucht wurden. Eigentlich ergab die Studie, dass das bulgarische Unternehmertum seine Zahlungsgewohnheiten in den letzten Jahren verbesserte, weil der Anteil an fristgemäß geleisteten Zahlungen stieg und dieser der in Verzug geratenen und ausgebuchten Zahlungen sank. Die fristgemäßen Zahlungen betrugen z. B. im Jahr 2014 rund 70 Prozent und momentan liegen sie bei 78 Prozent. Die Verzugstage nach dem auf den Rechnungen angegeben Fälligkeitsdatum, fielen in den letzten Jahren von 28 auf 19 Tage. In Bezug auf diese Merkmale wiesen nur Griechenland, die Slowakei, Rumänien und Großbritannien schlechtere Ergebnisse als Bulgarien auf. Zugleich setzten die Unternehmen hierzulande massenhaft freiwillig in den Verträgen mit ihren Kontrahenten immer längere Fristen für aufgeschobene Zahlungen fest. Im Jahr 2018 ging es um 35 Tage im Durchschnitt, während sie vor fünf Jahren 33 Tage betrugen. Somit verlängerte sich die gesamte Zeitdauer des Zahlungsverzugs auf 53 Tage.

Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap