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Stand: 07.06.2017

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Nachrichten

04.10.2018  
Auch der Ex-Monarch Simeon II. ist an der Situation in Bulgarien schuldig
Während seiner Amtszeit trat Peevski an die Spitze der Jugendorganisation der „Partei des Zaren“ 
2018_09-10_06.jpg

Ivan Bedrov*

Der September begann mit einer Mitteilung des Ex-Monarchen Simeon Sakskoburggotski. Der Grund: das Gericht nahm ihm das Vrana-Schloss in der Nähe von Sofia weg, worin er seit seiner Rückkehr in Bulgarien wohnte. Die Worte sind emotionell: „habe ich es verdient, dass man mich meines Zuhauses beraubt und mich zwingt, meine Heimat zu verlassen“, „nach 75 Jahren (…) zwingt man mich zum zweiten Mal ins Exil zu gehen“. Aber der wichtigste Satz lautet: 
„Ich stelle mir die Frage, inwieweit das Recht auf Privateigentum eines jeden bulgarischen Bürgers und ausländischen Anlegers vor derartigen politisch motivierten Überriffen geschützt ist“.
Daraus ist zu entnehmen, dass Sakskoburggotski zufolge Bulgarien heute ein Staat ist, in dem das Recht auf Privateigentum nicht geschützt ist und die Justiz für „politisch motivierte Übergriffe“ genutzt werden kann. Diese Auffassung klingt bekannt. Viele bulgarische Bürger vertreten sie, auch Politiker sprechen sie oft aus. Die Frage ist, welche ist die Rolle von Sakskoburggotski selbst beim Aufbau genau dieses Staates. Man braucht kein Elefantengedächtnis, um sich daran zu erinnern, was nach dem Wahlsieg des Ex-Monarchen im Jahr 2001 passierte, als er den mächtigsten Posten in der Republik – diesen des Ministerpräsidenten - einnahm.

Der Fallb „Der Besitz des Zaren”

Hier eine Kurzfassung der Geschichte: Im Jahr 1947 wurde das Gesetz über Erklärung des Eigentums der Zaren Ferdinand und Boris und ihrer Erben zu Staatseigentum verabschiedet. Vorher erstellte der Ministerrat des kommunistischen Bulgarien eine Liste mit privaten und staatlichen Besitztümern, die die Familie des Zaren benutzte. 

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