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Nachrichten

09.08.2018  
Beispiellos: Verhinderung der Geschäfte über CEZ und NovaTV  
 

Die Kommission für Wettbewerbsschutz (KZK) hat Mitte Juli d. J zwei der in den letzten Monaten am meisten kommentierten Geschäfte überraschenderweise verhindert. Sie verbot Intercom Bulgaria das Unternehmen CEZ-Bulgaria zu kaufen und somit schuf sie einen Präzedenzfall. Des Weiteren wurde auch das Geschäft gestoppt, womit der reichste Tscheche – Petr Kellner – auf den Erwerb der Gesellschaft, Eigentümerin von NovaTV – Nova broadcasting Group - und des von ihr kontrollierten Unternehmens Netinfo, abzielt. In den beiden Fällen waren die Motive der Kommission mehr als fragwürdig. In diesem Zusammenhang erklärten die beiden potenziellen Käufer, dass sie gegen die Beschlüsse Klagen erheben.
Die KZK lehnte den Antrag des Unternehmens aus Pazardzhik Intercom auf Erwerb von CEZ – Bulgaria ab, weil die Gesellschaft sechs Solarparks besitze und damit eine Monopolgefahr entstehe. Daher ist fraglich, ob eine andere Gesellschaft mit einem ähnlichen Geschäft die Aktiva von CEZ in Bulgarien kaufen könnte. Den Experten in diesem Bereich zufolge können die Gesellschaften der Käuferin und der Verkäuferin nicht einmal einen Anteil von 0.005 Prozent an der gesamten Stromerzeugung hierzulande erreichen. „Aufgrund der ganzheitlichen Analyse kann man schlussfolgern, dass im Hinblick auf die vertikal integrierte zu erwerbende CEZ-Gruppe, die über stabile finanzielle Ressourcen und Erfahrung im Energiesektor verfügt, Voraussetzungen geschaffen werden, so dass das angemeldete Geschäft zur Feststellung oder Verstärkung einer beherrschenden Stellung der vereinigten Gruppe führen kann“, hieß es in der Begründung der KZK. Die Mitglieder der KZK hoben weiter hervor, dass das Geschäft den an dem Zusammenschluss Beteiligten einen beträchtlichen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern verschaffen könnte. 

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