Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Mittwoch, 15. August 2018
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Wirtschaft
Politik
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Recht & Gesetz

12.07.2018  
Neue Momente bei der Gründung von Aktiengesellschaften mit Inhaberaktien
 

Dr. Maya Neidenowa

Das heutige bulgarische Handelsgesetz, dem das deutsche Handelsgesetzim letzten Jahrhundert Pate gestanden hat, erlaubt bei Gründung von Aktiengesellschaften folgende Aktienformen: Namensaktien oder Inhaberaktien. Während bei den Namensaktien der Aktionär leicht festgestellt werden kann, ermöglicht die Inhaberaktie die Anonymität des Aktionärs.
Dem bulgarischen Parlament liegt seit Ende letzten Jahres ein Gesetzentwurf zur Änderung des Handelsgesetzes vor, dass die künftig die Möglichkeit, dass Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien Inhaberaktien ausgeben können, abschafften soll. Ferner müssen die bisherigenAktiengesellschaften nach diesem Entwurf ihre Inhaberaktien in Namensaktien umwandeln. Damit sollen die Empfehlungen des globalen Forums für Transparenz und Informationsaustausch für Steuerfragen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungumgesetzt werden, nachdem festgestellt wurde, dass in der bulgarischen Gesetzgebung kein effektiver Mechanismus zur Identifizierung der Inhaber von Inhaberaktien vorhanden ist, der den internationalen Standards für Transparenz und Informationsaustausch für steuerliche Zwecke entspricht.
Der Gesetzesentwurf soll auch die Richtlinie 2015/849 des Europäischen Parlamentszur Behinderung der Nutzung des Finanzsystems zu Zwecken der Geldwäsche und Finanzierung des Terrorismusumsetzen,nach der Inhaberaktien zur Verschleierung des tatsächlichen Eigentümers, Aktionär in einer Gesellschaft, einschließlich zum Zwecke der Geldwäsche und Steuerhinterziehung, genutzt werden können. Innerhalb einer neunmonatigen Frist ab Inkrafttreten der geplanten Änderungensollen die Gesellschaften, die bereits Inhaberaktien ausgegeben haben, ihre Satzungen ändern, die Inhaberaktien in Namensaktien umwandeln und diese Änderungen in Handelsregister eintragen.Dieser Gesetzesentwurf wurde jedoch bisher von der parlamentarischen Kommission für Rechtsfragen in der ersten Lesung nicht verabschiedet.Eine Verabschiedung erfolgte auch nicht von der Kommission für Europäische Fragen und Kontrolle der Europäischen Fonds, dieauch an dieser Erörterung teilgenommen hat 


Volltext nur für Abonnenten der Printausgabe
Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap