Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Mittwoch, 19. September 2018
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Wirtschaft
Politik
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Kommentar

12.07.2018  
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

„Inzwischen sind sie nicht mehr unsichtbar und verkriechen sich – sie agieren ganz offen. Hinter jedem Gesetz ist auch schon das Gesicht zu erkennen, das zu leichtem Geld kommt, sobald es in Kraft tritt. Die Volksversammlung hat sich in einen Schalter, in eine Art Abfertigungsstelle, verwandelt: ein Gesetzentwurf wird eingereicht, man zahlt die entsprechende Gebühr sowie die Gage an die betreffende Person mit dem Ergebnis – man verdient ungestört besagte Millionen …“, so der Soziologe Evgeni Dainov (s.Seite 5).
Inzwischen habe ich aus der Information, die aus Anlass des „großen Erfolges“ der Staatsanwaltschaft publik wurde, erfahren, dass eine Liste mit Richtern existiert, die es zu vernichten gilt, sogar körperlich, denn hierbei würde es sich um ehrliche Personen handeln, die keinerlei Bestechungsgelder annehmen. In diesem Kontext wurden 10 Personen, Mitglieder einer organisierten Verbrechergruppe, verhaftet, die darauf aus war, Richter, Staatsanwälte und Polizisten mit Prügel zu belegen, ja sogar zu töten. Der Grund wäre der, dass die Polizisten und Staatsanwälte unter keinerlei Umständen Geld annehmen würden, um Verfahren einzustellen. Das teilte der Leiter der Sonderstaatsanwaltschaft Ivan Geschev, der jüngst zum Stellv. Generalstaatsanwalt bestellt wurde, auf einer außerordentlichen Pressekonferenz mit – das geht aus Berichten des Bulgarischen Nationalen Rundfunks hervor. Die Richter und Polizisten werden in einer Liste geführt, denn, so der Leiter der Sonderstaatsanwaltschaft und der Chef-Sekretär des Innenministeriums Mladen Marinov, sie würden gewissenhaft arbeiten und kein Geld annehmen, um bestimmte Verfahren einzustellen. Um ehrlich zu sein, für mich wäre die Liste der nicht behelligten und nicht bedrohten Kollegen weitaus interessanter. 


Volltext nur für Abonnenten der Printausgabe
Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap