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10.05.2018  
IPI: Beitritt zur Eurozone ist wichtig
 
05_2018-09.jpg

Eine Woche nachdem die Machthabenden erklärt hatten, dass sie den Fahrplan für den Beitritt zur Eurozone und Bankunion erwarteten, legte das Institut für Marktwirtschaft (IPI) eine Analyse über die voraussichtlichen Auswirkungen beim Beitritt Bulgariens zur gemeinsamen Währungsunion vor. Die Nutzen vom Betritt zur Eurozone seien für die Wirtschaft Bulgariens sowohl kurzfristig als auch langfristig. Sie würden spürbar noch in dem Moment, in dem der Prozess des Beitritts in Gang gesetzt werde und das Land ins Wartezimmer der Eurozone (ERM II) eintrete, vermerkte das Institut.
Das Wachstum des Ratings in den meisten Ländern wird noch mit dem Eintritt ins Wartezimmer der Eurozone, ERM II, bemerk istbar. Eine zusätzliche Erhöhung gibt es auch nach der Einführung des Euro. Der Anstieg des Ratings führt zu niedrigen Zinssätzen für das Land, Unternehmertum und die Bürger und gewährt einen leichteren Zugang zur Finanzierung und mehr Investitionen in die Wirtschaft.

Endlich Reformen

Eine wichtigere Folge sei, dass die Vorbereitung Bulgariens auf den Eintritt in den ERM II und in die Eurozone die Reformen vorantreibe, meinten die Wirtschaftler des Instituts. Der Eintritt in den ERM II werde mit einem Engagement für strukturelle Änderungen einhergehen, die „einen hohen Grad an dauerhafter Konvergenz“ gewährleisten, wie im Art. 140 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU gefordert wird. Die voraussichtliche positive Wirkung kann mit der Vorbereitung auf die EU-Mitgliedschaft verglichen werden. Das Jahrzehnt vom Jahr 1997 bis 2007 war das Beste für das Wachstum Bulgariens.

Die Banken unterliegen einer stärkeren Kontrolle

Für die bulgarischen Banken wird die Einführung des Euro auch einen automatischen Betritt zur Europäischen Bankunion bedeuten, die seit 2014 im Rahmen der Eurozone aufgebaut wird. Der Betritt zur gemeinsamen Aufsicht der Banken in der Eurozone wird das Vertrauen in den Banksektor verstärken und das Risiko schlechter Verfahren vermindern.
Der Beitritt zur Eurozone und der Zugang zu ihren gemeinsamen Fonds ist eine Sicherung gegen künftige Krisen (z. B. der Europäische Stabilitätsmechanismus mit seinem Kapital von 700 Mrd. Euro, der einheitliche Mechanismus für Umstrukturierungsbeihilfen für in Schwierigkeiten geratene Banken und der Zugang zur Liquidität und Refinanzierung durch die Europäische Zentralbank (EZB)). Das beschränkt sehr die Risiken für das Bankensystem und ermöglicht dem Fiskus einen leichteren Verlauf von Krisenperioden.

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