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Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
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Kommentar

12.04.2018  
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein Schauspiel, das sich vor dem orthodoxen Osterfest abspielte und daszugleich ein präzisesBild vermittelt, wie weit der Zerfall des bulgarischen Staates fortgeschritten ist. Zwei „streng bewachte“ Mörder, die mit Höchstmaß-Urteilen einsitzen, konntenganz ungehindert durch den Haupteingang des wohl am strengsten bewachten Gefängnisses entwischen. Dabei handelt es sich um zwei Wiederholungstäter, die entsprechend zu 30 und 26 Jahren Haft unter strengsten Auflagen verurteilt wurden. Über den einen wusste man, dass er seine Flucht vorbereitet. Der Innenminister Valentin Radev verdeutlichte dies folgendermaßen: „Es wurden die notwendigen Vorkehrungen getroffen, doch nichtsdestotrotz konnte es passieren und ihm gelang es auszubrechen.“
Trotz der sog. „Vorkehrungen“ gelang es dem gefährlichen Verbrecher,die wichtigenBewachungsleutezu bestechen, so dass eine Pistole und ein Messer in seine Zelle geschmuggelt wurden. Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, dass inzwischen alles in die Gefängnisse geschmuggelt werden kann. Und so kam es, dass die beiden an einem sonnigen Nachmittag, dem günstigsten Fluchtzeitpunkt, ungehindert das Gefängnis verlassen konnten. Dicht an der Gefängnismauer wartete ein Pkw auf die Fliehenden. Die Leute in dem Wagen tragen Gesichtsmasken, so die Mitteilung von Nova Televisija. Niemand von der Wachmannschaft bemerkt, dass da,dicht am Gefängnis, ein Wagen mit maskierten Männern geparkt hat. Die Fliehenden sind mit Pistole und Messer bewaffnet. Sie haben an die 20 Mann Bewachsungspersonal zu „überwinden“. Der einzige Widerstand: einem Wachmann ist es gelungen, die eine fliehende Person kurz am Hemd „zu fassen“. 


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