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Nachrichten

12.04.2018  
Kluft zwischen Reichsten und Ärmsten immer größer
 

Die Ungleichheit zwischen den Reichsten und den Ärmsten in Bulgarien vertieft sich trotz des verhältnismäßig hohen Wirtschaftswachstums in den letzten Jahren, der Steigerung der Beschäftigung und des Einkommens und der Senkung der Arbeitslosigkeitsrate bis zu den Vorkrisenniveaus. Die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung verdienen achtmal mehr im Durchschnitt als die ärmsten 20 Prozent. Das haben die Daten des Europäischen Statistikamts (Eurostat) zum Ende des Jahres 2016 gezeigt. Nur ein Jahr früher war der Unterschied in ihrem Einkommen siebenmal und im Jahr 2012 – sechsmal.
Die Ungleichheit in den Einkünften ist nur einer der sozialen Indikatoren, denen gemäß Bulgarien sich in einer „kritischen Lage“ befindet. Das ging aus dem letzten Bericht von Brüssel im Rahmen des sogen. Europäischen Semesters hervor, das die Leistung der wirtschaftlichen und Haushaltspolitiken der Mitgliedstaaten verfolgt. Seit diesem Jahr aber konzentrierte sich die Europäische Kommission auf die sozialen Politiken und Rechte der Bürger, die in vielen Ländern vor dem Hintergrund der Erholung der europäischen Wirtschaften nach der Krise im Rückstand sind. Zu diesem Ziel überwacht die Europäische Kommission 12 Indikatoren, die mit der Chancengleichheit und dem Zugang zum Arbeitsmarkt, den Arbeitsbedingungen und der sozialen Unterstützung u. a. zusammenhängen.
Bulgarien erhielt die Note „kritische Situation“ für die Hälfte dieser Indikatoren und für drei weitere braucht es „unter Aufsicht“ gestellt zu werden. Dadurch wird das Land mit einer neuen Gefahr konfrontiert, nämlich in die risikovollste Gruppe der Länder mit übermäßigen makroökonomischen Ungleichheiten zu geraten, die es Bulgarien erst in diesem Jahr zu verlassen gelang.

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