Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Freitag, 14. Dezember 2018
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Wirtschaft
Politik
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Recht & Gesetz

01.02.2018  
Gleichzeitige Kapitalherabsetzung und Kapitalaufstockung 
 

Teresa Shishkova, assoziierte Anwältin

Die gleichzeitige Kapitalherabsetzung und –aufstockung wird in Art. 149 Abs. 1 des Handelsgesetzes (HG) und Art. 203 HG für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) bzw. Aktiengesellschaften (AG) geregelt. Das Kapital beider Gesellschaftsformen kann gleichzeitig herabgesetzt und aufgestockt werden und zwar so, dass die Kapitalherabsetzung nur bei der Durchführung einer vorgesehenen Kapitalaufstockung wirksam ist. Die Kapitalaufstockung ist eine Voraussetzung für die Zulassung der Kapitalherabsetzung. Dies wird von der zuständigen Registerbehörde (Amtsperson beim Handelsregister) bei der Zulassung der Eintragung beider Umstände mit einer Entscheidung ins Handelsregister von Amts wegen überwacht.
Ziel des Verfahrens ist eine positive Bilanz: In die Gesellschaft fließen neue Mittel von bestehenden oder neuen Gesellschaftern oder Aktionären ein. Die gleichzeitige Kapitalherabsetzung und –aufstockung ist ein Instrument zum Sanieren des Unternehmens bei einer negativen Bilanz und zur Anpassung des ins Handelsregister eingetragenen Kapitalbetrags an den Wert des Netto-Anlagevermögens der Gesellschaft. Es geht um eine nominale und nicht um eine effektive Kapitalherabsetzung zum Zwecke der Vermeidung von Situationen, in denen die künftigen Betriebseinnahmen der Gesellschaft für die Deckung von Verlusten verwendet werden, die sich aus der Differenz zwischen dem höheren Kapitalwert und dem Netto-Vermögenswert des Kaufmanns ergeben. Es handelt sich dabei um eine Zwischenstufe, die für die Zwecke der beabsichtigten endgültigen Kapitalaufstockung genutzt wird. Gleichzeitig zu der nominalen Kapitalherabsetzung erfolgt eine wirksame Kapitalaufstockung durch eine Geld-oder Nichtgeldeinlage.


Volltext nur für Abonnenten der Printausgabe
Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap