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Stand: 07.06.2017

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Wirtschaft

01.02.2018  
Österreichisches Unternehmertum optimistisch eingestellt für Bulgarien
Der Arbeitsmarkt scheint die größte Herausforderung zu sein
02-2018_08.jpg

Das Jahr 2017 konfrontierte uns mit einer ganz neuen Situation am Arbeitsmarkt – die Richtung der Nachfrage und des Angebots änderte sich. Somit verwandelte sich der bulgarische Arbeitsmarkt von einem Markt, der Arbeitskräfte anbietet in einen Markt, der nach Arbeitskräften sucht. Die Arbeitskräfte reichen nicht und möchten die angebotenen Stellen gegen den angebotenen Lohn nicht annehmen. Die Wirkungen dieser neuen Situation sind schon zu erkennen. Der Druck der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt führte dazu, dass die Arbeitnehmer die Arbeits- und Lohnbedingungen weitgehend bestimmen.

Die niedrigsten Gehälter in Baumit um zehn 10 Prozent erhöht

Über die Lösung dieser Situation berichtete Nikolay Bachvarov – Geschäftsführer des Werkes von Baumit in Elin Pelin. „Wir fanden einen Ausweg im Vorjahr, indem wir die niedrigsten Gehälter im Unternehmen, die 1500 Lewa betrugen, um zehn Prozent erhöhten. Die Arbeitsproduktivität hierzulande entspricht keinesfalls der Bezahlung“, fügte noch Bachvarov hinzu. Etwa 86 Prozent des österreichischen Unternehmertums kündigte an, dass die von ihm
gezahlten Gehälter über dem Branchendurchschnitt liegen und neue Erhöhungen in der Zukunft geplant werden. Das stellte sich aus einer Studie von Advantage Austria heraus. An der Studie beteiligten sich kleine, mittlere und Großunternehmen im Bereich des Handels, Services und Herstellung. Etwa 60 Prozent vom Umsatz dieser Unternehmen wird aus Export erzielt. Trotz der Bereitschaft des österreichischen Unternehmertums höhere Löhne zu gewähren, stieß es auf Probleme bei der Suche nach Arbeitskräften. „Die Auswanderung und der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften verhindern das Wachstum der österreichischen Investitionen“, teilte Ulrike Straka, Rätin bei der Handelsabteilung der österreichischen Botschaft in Bulgarien. In diesem Zusammenhang erklärten sich mehr als die Hälfte von allen 35 Unternehmen, die sich an der Studie beteiligten, bereit, Schüler von Berufsgymnasien zur Ausbildung nach dem dualen System aufzunehmen. In manchen von denen werden solche Ausbildungen bereits seit Jahren durchgeführt. Zur Unterstützung dieser Initiative wurde auch das Projekt der Handelsabteilung der österreichischen Botschaft für duale Ausbildung in Gang gesetzt. Es umfasst 197 Schüler in Klassen, die in der dualen Form ausgebildet werden. Die Ausbildungsberufe sind aus den Sektoren Maschinenbauwesen, Lebensmitteln, Elektrotechnik u. a.

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