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Stand: 07.06.2017

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EU-Projekte

21.12.2017  
Direktzahlungen als Schlüsselement der GAP 
 
01-2018_10-1.jpg

Die Direktzahlungen werden nach dem Jahr 2020 erneut ein Schlüsselelement der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sein. Dies wurde klar nach einer Diskussion in der Vertretung der EU-Kommission in Bulgarien mit der Teilnahme von Experten von der Generaldirektion “Landwirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raums”.
Derzeit entspreche die GAP ihrer Hauptmission - der Ernährung der Bevölkerung, es sollte sich jedoch weiterentwickeln, so Mario Milushev, Leiter der Direktion “Entwicklung des ländlichen Raums” an der Generaldirektion “Landwirtschaft und Entwicklung im ländlichen Raum”.
Der Agrarsektor sichert derzeit 44 Mio. Arbeitsplätze in der EU. Die Hälfte davon ist direkt in der Landwirtschaft und der Rest in der Lebensmittelversorgungskette.
Zudem sei die EU mit einem Import im Volumen von 131 Mrd. Euro und einem Export von 120 Mrd. Euro die größte Lebensmittelexporteurin weltweit.
Die angedachten Änderungen in der GAP nach 2020 werden in dreierlei Richtungen erfolgen: größere Freiheit für die EU-Mitgliedstaaten, eine einfachere Umsetzung und ein ergebnisorientiertes Budget.
Angesichts der Tatsache, dass die Landwirtschaft europaweit sehr unterschiedlich ist, wird eine größere Flexibilität für die EU-Mitglieder eingeführt.
Die EU wird die wichtigsten Parameter festlegen und die Mitgliedsländer sollen strategische Pläne für die beiden GAP-Säulen erstellen (Direktzahlungen und Programme für Entwicklung des ländlichen Raums), um eine Vereinfachung und Beobachtung der Ergebnisse zu erzielen. Die EU-Kommission wird für die Genehmigung der strategischen Pläne verantwortlich zeichnen.
Fachleute versicherten, dass keine Gefahr von der Nationalisierung der GAP bestehe, da der gemeinsame Rechtsrahmen den Wettbewerb, den Umweltschutz und Aktivitäten im Klimabereich gewährleisten werde.

Ökologische Maßnahmen

Auf dem Gebiet der Ökologie werden die EU-Mitgliedsstaaten obligatorische und freiwillige Maßnahmen auf drei Ebenen vereinbaren: Basis-Kriterien auf EU-Ebene, plus zwei weitere Ebenen mit freiwilligen Maßnahmen. Es folgt eine Einstiegsebene, mit deren Hilfe Landwirte die Umweltparameter ihres Betriebs freiwillig verbessern können. Die dritte Ebene wird Ähnlichkeiten mit den jetzigen sogenannten grünen Maßnahmen des OP für Entwicklung des ländlichen Raums aufweisen.


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