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Nachrichten

21.12.2017   
Drastischer Anstieg der Korruption und Kriminalität
 

Im Jahr 2017 haben die Niveaus der Korruption und der Kriminalität in Bulgarien drastisch zugenommen. Der Regulierungsaufwand wies wiederum hohe Niveaus auf und die Schattenwirtschaft sank kaum. Das waren die erschreckenden Schlussfolgerungen aus der traditionellen Umfrage der Bulgarischen Wirtschaftskammer (BSK), die Ende Dezember bekanntgegeben wurden. Daran beteiligten sich 790 Unternehmen aus allen Sektoren, die die Geschäftsumgebung hierzulande bewerteten.
Der Eindruck der Unternehmen wich wesentlich von den Informationen der Machthabenden über die Reduzierung der Schattenwirtschaft und von der stark beworbenen Offensive gegen die Tausenden von Regulierungsvorschriften ab.
Nach 58.2 Prozent der Befragten sei die Korruption und nach 50.6 Prozent die Kriminalität gestiegen. Das stellte einen drastischen Anstieg im Vergleich zu den Ergebnissen der Umfrage im Vorjahr dar. Da lagen die Prozentsätze bei jeweils 46 und 42 Prozent. Die Manager fast jeden zweiten Unternehmens glaubten, dass die Schattenwirtschaft groß sei und sie beklagten sich über schwere Regulationen. Eine Senkung des Verwaltungsdrucks auf das Unternehmertum bemerkten nur 8.9 Prozent der Befragten.
Zugleich war der Anteil dieser, die antworteten, dass sich der Zugang zum Rechtssystem verbessere, wiederum zu niedrig – 11.4 Prozent im Jahr 2017 gegenüber neun Prozent im Vorjahr. Für mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen ist keine Änderung bemerkbar. Vielmehr meinten 21.5 Prozent, dass sogar eine Verschlechterung vorlag. Unter den Institutionen stieß die Arbeit der Ombudsfrau auf das größte Wohlwollen und am schlechtesten mit seinen Aufgaben kam das Parlament zurecht.

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