Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Mittwoch, 13. Dezember 2017
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Politik
Wirtschaft
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Nachrichten

07.12.2017  
Brüssel warnt vor Immobilienblase in Bulgarien
 
12_2017-05.jpg

Bulgarien gehört zu den europäischen Ländern, bei denen der Immobilienmarkt beunruhigend überbewertet ist. Die Immobilienpreise hierzulande wiesen die schnellste Erhöhung in den letzten zwei Jahren europaweit auf. Vor dem Hintergrund der hohen Verschuldung des Unternehmertums und der Haushalte ist das besorgniserregend. Davor warnte die Europäische Kommission (EK) in ihrem letzten Bericht über die Länder mit zu hohen makroökonomischen Ungleichgewichten.
Zum ersten Mal warnt die Europäischen Kommission vor einem besorgniserregenden Wachstum der Immobilienpreise hierzulande. Über die Entstehung einer neuen Immobilienblase alarmierten unlängst auch bulgarische Experten. Nach Angaben des Europäischen Statistikamts (Eurostat) erhöhten sich die Immobilienpreise in der zweiten Hälfte des Vorjahres um 12 Prozent. Des Weiteren stiegen sie weiter im ersten und zweiten Quartal des Jahres um je über acht Prozent. Solch ein zweistelliges Wachstum wurde vor zehn Jahren verzeichnet. Danach kam es zum Zusammenbruch des Immobilienmarktes im Jahr 2008 – 2009.
Bisher geht die Prognose der Immobilienmakler, dass sich der Markt in diesem Jahr beruhigen wird, nicht in Erfüllung. Am auffälligsten ist der Trend der Steigerung der Immobilienpreise in Sofia. Ebenso werden die Immobilien in Plovdiv, Burgas und Varna teurer. In der Hauptstadt beträgt der Durchschnittspreis 1000 Euro pro Quadratmeter. Darüber hinaus erreichen die Preise in manchen südlichen Stadtvierteln 1500 – 3000 Euro. Selbst für Neubauten, die noch in der Phase des Grundbaus sind, gibt es in bestimmten Ortsteilen Angebote für 1000 – 1500 Euro pro Quadratmeter.
Derartige Preise seien besonders risikovoll, weil die vernünftige Frist für Auszahlung der Investition überschritten sei, so die Finanzfachleute. Des Weiteren zeigen die Informationen über eine große Anzahl abgeschlossener Geschäfte und zugleich eine große Anzahl von unbewohnten Wohnungen, dass viele Immobilien zu Investitionszwecken – Vermieten oder Weiterveräußerung – gekauft werden. Dieses Verhalten ist auf die rekordtiefen Zinsen für die neuen Hypothekenkredite zurückzuführen, die 4.2 – 4.5 Prozent im Durchschnitt erreichen. Zugleich ist es logisch, dass wegen der fast Nullzinssätze für die Einlagen und der Beschleunigung der Inflation, der Wohnungserwerb als Schutz der Spareinlagen betrachtet wird. Kürzlich gaben Immobilienagenturen z. B. bekannt, dass die Bulgaren die Russen beim Erwerb von Ferienwohnungen erfolgreich konkurrieren. Hinzu sind die am meisten gefragten Wohnungen, diese die eine bebaute Grundfläche von 60 – 70 Quadratmeter bei Preisen von 600 – 700 Euro pro Quadratmeter aufweisen.

Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap