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Stand: 07.06.2017

Staat
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07.12.2017  

200 000 sind die registrierten Arbeitslosen, 300 000 suchen nach keinem Job

 

Die in den Arbeitsämtern registrierten Arbeitslosen sind etwas mehr als 200 000 Menschen gewesen. Des Weiteren haben die Menschen im Erwerbsalter, die weder arbeiten, noch studieren, noch sich als Arbeitssuchende registrieren lassen, über 300 000 betragen. Der Vergleich wurde vom Sozialminister Biser Petkov auf der Konferenz über die demotivierten Bulgaren gemacht. Die Konferenz wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Institut für Wirtschaft und internationale Beziehungen organisiert, verkündete die Bulgarische Nachrichtenagentur (BTA).
„Fast 10 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter interessiert sich kaum für die Beschäftigungspolitiken“, gab der ehemalige Sozialminister Ivaylo Kalfin bekannt. Eine Studie über die demotivierten Bulgaren, die Anfang November durchgeführt wurde, stellte heraus, dass die Gruppe der „Taugenichtse“ in Bulgarien über 300 000 betrug. Das war zweimal mehr, als man vermutete. Die Experten glaubten, dass diese Menschen eine beträchtliche Reserve des Arbeitsmarktes seien – rund 10 Prozent der Beschäftigten. Vielmehr aber trägen sie nichts zu den sozialen Systemen bei und generierten Armut, Marginalisierung und Schattenwirtschaft.
Die Daten aus der Studie zeigten, dass 16 Prozent aus diesen 300 000 niemals gearbeitet hatten und rund 70 Prozent davon über zwei Jahre nicht gejobbt hatten. Kalfin zufolge ist das Profil dieser Menschen unterschiedlich. Es wurde angenommen, dass das Menschen seien, die einen geringeren Bildungsstand aufwiesen oder aus kinderreichen Familien stammten. Hingegen aber zeigte die Studie, dass 66 Prozent davon über eine Oberschul- oder Hochschulbildung verfügten. Diese waren gleichmäßig in der Gesellschaft verteilt. Einen Vorrang betrachtete man bei den jungen Menschen, insbesondere diese, die niemals gearbeitet haben und bei den Menschen kurz vor dem Renteneintritt, die keinen Sinn darin sahen, nach einem Job zu suchen oder sich durch Kurse auszubilden.
Eine große Gruppe war die Gruppe der jungen Frauen. Das führte auf die Erziehung der Kinder zurück. Es gab Mütter, die fünf oder sechs Jahre außer dem Arbeitsmarkt standen und nur schwer zurück in die Arbeit kehren können. Den Experten zufolge trage die lange Mutterschaft in Bulgarien dazu bei.


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