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09.11.2017  
Neuer Verkehrskorridor von China nach Europa über Bulgarien
 

Der Schienengüterverkehrskorridor zwischen China und Europa, der eine logistische Alternative der bestehenden Linien durch Russland und Iran darstellt, ist Ende Oktober d. J. offiziell in Betrieb gesetzt worden. Der erste Zug fuhr über die Eisenbahnstrecke Baku - Tiflis – Kars, die seit dem Jahr 2007 projektiert wird. Die Fertigstellung des Projekts wurde lange Zeit verschoben, insbesondere was den Teil der Strecke betrifft, die durch Georgien verläuft.
Die Europäische Union begrüßte den neuen Schienengüterverkehrskorridor und wies darauf hin, dass er „nebst Investitionen, der verbesserten Infrastruktur und logistischer Koordinierung zu einer besseren Verbindung, neuen Geschäftsmöglichkeiten und einem intensiveren Handel“ führen wird. Das ist der Kern der „Östlichen Partnerschaft“ sowie der zentralasiatischen Strategie (der EU)“. Der europäische diplomatische Dienst fügte in einer Mitteilung hinzu, dass wenn „die Transportverbindungen zwischen der Türkei und Bulgarien sowie diese zwischen Aserbaidschan und Zentralasien zusätzlich verbessert werden, das Projekt eine schnelle und zuverlässige Erdverbindung zwischen Europa und Asien entlang der alten Seidenstraße sein wird“.
Die Eisenbahnstrecke wird 826 km lang sein und gemäß der Information der aserbaidschanischen Regierung, zitiert vom Fernsehsender Bloomberg und der Zeitung Kapital, wird der Güterverkehr von China nach Europa zwischen 12 und 15 Tagen in Anspruch nehmen. Im Vergleich – zurzeit fahren die Container, die von Varna abfahren, 35 Tage nach China. Bis zum Jahr 2025 erwarten die aserbaidschanischen Behörden, dass acht Mio. Tonnen Güterverkehr über die Bahnstrecke transportiert werden. Die ursprüngliche jährliche Kapazität der Bahnstrecke wird am Anfang fünf Mio. Tonnen betragen, mit der Möglichkeit zur Erhöhung bis auf 15 Mio. Tonnen. Das Projekt wurde nach einem trilateralen Treffen der politischen Führer von Aserbaidschan, der Türkei und Georgien im Jahr 2007 gestartet. Zuerst sollte es im Jahr 2010 fertig gestellt werden, aber danach wurde es noch einmal auf 2012 verschoben. Der Grund dafür war der Preissprung und die Unmöglichkeit zur Gewährung einer amerikanischen Kofinanzierung wegen der Position von Washington bezüglich der Debatte in Berg-Karabach zwischen Armenien und Aserbaidschan. 

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