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Stand: 24.04.2017

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WIRTSCHAFT

24.04.2017  
Produktivität in Bulgarien ist 2 mal so niedrig, und die Gehälter 10 mal so niedrig im Vergleich zu Deutschland
 

(Wb/wb) SOFIA. In Bulgarien gibt es Sozialdumping und niedrige Arbeitskosten, die der Produktivität nicht ensprechen, meinen die Gewerkschaften. Sie behaupten, dass der Bulgare in einer Reihe von Tätigkeiten weniger bekommt, als er für das von ihm Geleistete verdient, und geben ein Beispiel mit der Industrie. Die Produktivität hierzulande ist 2 mal so niedrig als diejenige in Deutschland, und die Gehälter sind 10 mal so niedrig.
Das Durchschnittsgehalt in der Tätigkeit „Erdöl- und Erdgasförderung“ liegt zum Beispiel bei 510 Euro. In Rumänien bei 1804 Euro. In der „Verarbeitenden Industrie“ werden bei uns Gehälter von durchschnittlich 442 Euro, in Deutschland von 4006, und in Tschechien von 1078 Euro bezahlt.
Gerade in der verarbeitenden Industie sind 140 000 Personen beschäftigt, die schlecht bezahlt sind, d.h. mit einem Durchschnittsgehalt von unter 75 vom Hundert des Durchschnittsgehalts für das Land, oder circa 500-600 Lewa. Das sind vor allem Arbeitnehmer in der Herstellung von Bekleidung, Schuhen, Möbeln. Ein Arbeitnehmer im Sektor „Herstellung von Bekleidung“ bei uns bekommt durchschnittlich 276 Euro, während sein Kollege in Spanien 1606 Euro bezieht. In der Pharmazie ist der Unterschied fast sechsfach – der bulgarische Mitarbeiter bezieht 536 Euro, während sein spanischer Kollege 3480 Euro bekommt.

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