Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Sonntag, 28. Mai 2017
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Politik
Wirtschaft
Kommentar
Branchen
Unternehmen
Finanzen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Sport
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 24.04.2017

Staat
124.25 134.91
1.82822  1,95583
6,959019 7,448238
57.5107 61.5250
4.1702 4.5340
113,7340 123,4469
224,0045 239,64
Anzeigen

WIRTSCHAFT

24.04.2017  
Wir sind müde wie Hamster im Käfig zu rennen – warum Bulgaren weggehen
 

(Wb/wb) SOFIA. Nachdem sie 20 Jahre versucht hat, als Eigentümerin einer Fahrschule ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gab Zlatinka Zlateva letzten September auf und nahm einen Job als Babysitter in Großbritannien an. 
„Ich war sauer auf alles. Ich habe die Fahrschule geschlossen und zwei Tage später flog ich nach London“, sagt die 51-jährige Zlateva in der Reportage der Reuters-Agentur. „In Großbritannien kann ich mir mit einem Minimalgehalt eine Reise nach Paris leisten. In Bulgarien arbeitest du, hast eine Firma, und wenn du nachher die Abrechnung machst, begreifst du, dass du nichts hast.“
Im letzten Jahr hat sich die Immigration aus den ehemaligen kommunistischen Ländern nach Großbritannien verzögert, aber während die Britten darüber gestritten haben, ob sie beim Referendum im Juni aus der EU austreten sollen, wurde die Zahl der eintreffenden Bulgaren und Rumänen rekordmäßig hoch, heißt es im Text unter dem Titel „Für die gequälten Bulgaren bleibt One-Way-Ticket immer noch eine verlockende Variante“.
Ähnlich wie Zlateva, entscheiden sich viele Bulgaren wegzugehen ohne zurückzukehren. Der Grund ist die Enttäuschung von den niedrigen Löhnen und die verschwundenen Hoffnungen, dass die Politiker mit der Massenkorruption zurechtkommen. 

Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap