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KOMMENTAR

24.04.2017  
Wahlgewinner im Kommentar
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch wenn die GERB Partei von Boiko Borissov die Wahlen gewonnen hat, beträgt die Anzahl ihrer Abgeordneten nur 95, und für eine Regierungsbildung sind 121 erforderlich. Regierungsverhandlungen mit dem Mandat von GERB sind bereits gestartet. Die Finte von Borissov, reuevoll die Macht aufzugeben und anschließend mit absoluter Mehrheit und feierlich auf einem weißen Pferd zurückzukommen, ist nicht gelungen. Angenommen, dass die erste Amtszeit von Boiko Borissov als Ministerpräsident knapp 3 Jahre währte und seine zweite Amtszeit als Premierminister knapp 2 Jahre dauerte, stellt man sich logischerweise die Frage, wie lange denn seine dritte Amtszeit als Premier anhalten würde? Wahrscheinlich bis Borissov mit seinem Verstand eines Hasardspielers endlich begriffen hat, dass er zu verlieren anfängt. Die nächste große Frage ist, warum die authentischen Rechten den Einzug ins Parlament verfehlt haben. Es ist einfach – weil ja alle anderen Spieler bei diesen Wahlen mit eins multipliziert haben, und nur sie durch drei dividiert haben. Angesichts des Fehlens einer normalen, europäischen und modernen Partei im aktuellen, anscheinend ziemlich homogenen Parlament spielt es in der Tat kaum eine Rolle, mit wem Borissov regieren wird, weil das mit engparteilichen egoistischen Interessen verbundene Feilschen von nun an mit noch größerer Kraft laufen wird. Welche der beiden großen Status-Quo-Parteien auch immer die Wahlen gewonnen hätte, wäre das für sie eine schreckliche Situation. 

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