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Stand: 07.06.2017

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Recht & Gesetz

20.03.2107  
Einige wichtige Änderungen in der Steuergesetzgebung  im Zusammenhang mit der Abgabe der Steuererklärung und dem Jahresabschluss von Unternehmen
 

Dr. Maya Neidenowa

Die letzten Änderungen im Körperschaftssteuergesetz, Buchführungsgesetz und dem Gesetz über die unabhängige Wirtschaftsprüfung schaffen zu einigen Fragen Klarheit in der Anwendung der Steuergesetze. Insofern sind sie grundsätzlich zu begrüssen. 
Vereinfachte Steuererklärung für nicht aktive Gesellschaften: 
Bestimmte steuerpflichtige Unternehmen werden künftig von der Verpflichtung befreit, neben der Steuererklärung dem Finanzamt auch einen Jahresabschlussbericht und GuV vorzulegen (neuer Art.92 Abs.4 KörperschaftsStG). Einen Jahresabschlussbericht brauchen diejenigen steuerpflichtigen Personen nicht mehr abzugegeben, die keine Tätigkeit im Sinne des Buchführungsgesetzes für den Steuerzeitraum ausgeübt haben. Diese Tätigkeit darf nicht mit Investitionen, Produktion oder Verkauf verbunden sein, oder mittels dieser Waren oder Dienstleistungen zwecks Erzielung von Einkünften realisiert werden. Von der Abgabe eines Jahresabschlussberichtes und der Abgabe einer GuV werden letztlich diejenigen Unternehmen freigestellt sein, die in dem Geschäftsjahr nur Verwaltungsausgaben zu verzeichnen haben- wie z.B. Bankgebühren, Gebühren für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses und Auslagen für den Buchhalter. Auch werden Aktiengesellschaften, die im obigen Sinne nicht aktiv waren, für diesen Steuerzeitraum keiner zwingenden Wirtschaftsprüfung unterliegen.
Neue Möglichkeit der Einreichung einer korrigierenden Steuererklärung: 
Zur Korrektur von Buchhaltungsfehlern oder anderen Fehlern kann die steuerpflichtige Person nunmehr erstmalig innerhalb einer Frist bis zum 30.09.2017 das Finanzergebnis und die Steuerverpflichtung für 2016 durch Einreichung einer neuen Steuererklärung korrigieren. Sollte also der Fehler bis zum 30.09. des laufenden Jahres entdeckt werden, so kann dieser durch eine korrigierende Erklärung für das vorangehende Jahr behoben werden. Sollte der Fehler nach dem 30.09 des laufenden Jahres entdeckt werden, muss das Finanzorgan hierüber, wie bisher, schriftlich informiert werden.


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