Nur Kunden, die einen gültigen Jahresbeitrag für ein Abonnement für die Printausgabe bezahlen, können Zugriff auf die Artikel im Volltext bekommen.
Bitte loggen hier: E-mail (Login)

Kennwort

Anmeldung
Vergessenes Kennwort?
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap
Donnerstag, 14. Dezember 2017
SUCHE Erweiterte Suche Suche in Archiv  
rubriken
Politik
Wirtschaft
Kommentar
Branchen
Unternehmen
EU-Projekte
Recht & Gesetz
Kultur
Gesellschaft
Südosteuropa
Panorama
Lichtblicke
Interview
Jobs & Karriere
Analysen
Arhiv
Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
Anzeigen

Kultur

01.10.2013
Österreich Special - Ein Blick hinter die Kulissen des Bulgarischen Theaters in Wien
Ein mit viel Liebe und Hingabe wahrgewordener Traum


 

 

Miglena Georgieva

„Die Idee für ein Theater in Wien hat mich lange beschäftigt. Ich bin ein sehr mutiger Mensch und schrecke vor keinem Unterfangen zurück. Wenn man etwas sehr stark will, wenn man etwas sehr liebt, bereit ist und in der Lage ist, den Preis für diesen Traum zu zahlen, dann kann einen nichts aufhalten“. So beschreibt Zlatka Bojtcheva die Verwirklichung ihres sehnsuchtsvollen Traums von der Gründung eines Bulgarischen Theaters in Wien, das im März dieses Jahres sein fünfjähriges Jubiläum beging.
Sie lebt in ihrer Wahlheimat Österreich seit mittlerweile 24 Jahren. „In Österreich kam ich aus Liebe und mit Liebe“, erzählt sie. Dort befindet sich, wie sie es nennt, ihr „kleines Bulgarien“ – ihre ganze Familie, ihre Eltern und Schwester. Und obwohl sie so lange im Ausland lebt, blieb die Verbindung zu ihrer Heimat bestehen, da ihre Arbeit immer mit ihrer Muttersprache und ihrem Heimatland im Zusammenhang stand.

Dolmetsch- und  Theaterkunst unter einen Hut bringen
Die Hobby-Schauspielerin vereinbart ihren Beruf als Dolmetscherin problemlos mit ihrer Leidenschaft fürs Theater. Den beiden Berufen liegen zwei Gemeinsamkeiten zugrunde – das Wort und der ständige Kontakt zu den Leuten. Sowohl der Schauspieler als auch der Dolmetscher steht vor Publikum und übermittelt die Botschaften des Autors über das Wort, so Bojtcheva.
Seit ihrer Jugend begeistert sie sich für die Theaterkunst. Eine Theaterhochschule hat sie aber nie besucht. Doch sie hatte Unterricht bei zwei großen bulgarischen Schauspielerinnen - Milka Tuykova und Slavka Slavova.
So wurde im Jahr 2008 das Bulgarische Theater in Wien gegründet. Unterstützung für die Umsetzung ihrer Idee bekam die Theaterfreundin von „zwei jungen, talentierten und begeisterten Menschen“ – Eleonora Kandeva und Rochel Sarikov, auf die sie heute noch zählen kann. Das Theater erhielt seine Feuertaufe durch eine Aufführung, die der bulgarischen Liebeslyrik gewidmet war. Etwas später wurden auch Vorstellungen für die kleinsten Zuschauer – Puppentheater und Oper für Kinder - angeboten. Die Aufführungen können sich auch Menschen, deren Muttersprache nicht Bulgarisch ist, ansehen, da manche davon auch auf Deutsch stattfinden. Außerdem gastiert die Theatertruppe heute auch auf anderen Bühnen.

Volltext nur für Abonnenten der Printausgabe
Anzeigen
Home | Mehr über uns | ABO | Anzeigen | Online Werbung | Gästebuch | Sitemap